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No isch halt so!

Learning des Tages: das Zitat im Titel passt zu vielen Geschehnissen heute. Regen? No isch halt so. Es geht die Skipiste rauf? No isch halt so. Es ist matschig und Rindviecher haben mit ausreichend Kuhdung gestreut? No isch halt so.

Am Start in GAP

Aber der Reihe nach. Am gestrigen Freitagabend in Garmisch sehr lecker Pizza gegessen und die myTAR Woche mit Gin und Ramazotti eingeläutet. Es ist ja Urlaub. Noch am Vorabend haben wir einen Vorgeschmack auf den ausgiebigen Regen bekommen. Der sich nicht auf wundersame Weise über Nacht verzogen hat.

Der Start war sagen wir doch etwas anders als sonst. Zum einen bekamen wir direkt am Start einen Parkplatz, sonst undenkbar, allerdings findet sich ohne offizielle Veranstaltung dann doch keine Toilette. No isch halt so. Sandra und Manu gaben den Startschuss, statt wie ansonsten aus Lautsprechern musste das Handy die musikalische Umrahmung mit Highway to Hell übernehmen.

Highway to Hell…

So waren wir dann unterwegs. Einige Streckenabschnitte und Erlebnisse von vor zwei Jahren waren uns tatsächlich noch präsent, bei anderen Streckenabschnitten konnten wir uns wiederum überhaupt nicht daran erinnern, hier jemals gewesen zu sein. Wir konnten uns mangels Aussicht auf`s Wesentliche fokussieren. Laufen und Pfützen springen. Selbst bei grausigster Wetterprognose und der Gewissheit, dass Schuhe und Füße in jedem Fall patschnass werden, hüpft man intuitiv im „Storch im Salat Style“ um die Pfützen herum. Einlaufen konnten wir uns die ersten 6 km ab Garmisch, ganz flach und entspannt, den ersten Toilettenstopp inkludiert. Nach und nach mischten sich die Höhenmeter darunter und auch die geliebte Skipiste – erst hoch, dann runter – ließ nicht allzu lange auf sich warten. Perplex nutzten wir ein regenfreies Fenster von 20 Minuten, um mal ohne Regenjacke unterwegs zu sein. Fazit: ohne das Geraschel der Kapuze kann man sich viel besser unterhalten. Den langen Anstieg nach Biberwier hatten wir länger und steiler in Erinnerung, aber die positive Überraschung, als wir „schon“ oben waren, haben wir gerne mitgenommen. Die Aussicht auf den Fernsteinsee war identisch zu der vor zwei Jahren: eine graue Wand. No isch halt so.

Ohne positive Überraschung waren die letzten Kilometer Richtung Nassereither Alm. Matschig, mit Kuhdung, das Hüpfen über nicht im Wasser versunkene Grasbüschel erinnerte uns stark an Super Mario (für die unter Euch, die das noch kennen).

Nach 6:34 Stunden war die Regenschlacht, die dann doch nicht so schlimm war, in Nassereith beendet und nach einer heißen Dusche im Hotel stärkten wir uns mit leckerem Apfelstrudel. Verdient wie wir finden.

Hier könnt ihr euch die Strecke von heute anschauen: http://www.outdooractive.com/r/183290073/

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