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Auf nach Italien

Wir haben Italien erreicht! Sind durch Österreich gelaufen, das mussten wir nach dem herrlichen Downhill vom Timmelsjoch aus kurz Revue passieren lassen.

Aber der Reihen nach: die Nacht war kurz. Nicht nur wegen des Frühstücks um 5 Uhr, sondern auch wegen schlechten Schlafs, der die Erholung ein wenig geringer ausfielen lies. Inzwischen sind die Beine echt etwas Matsch und das ein oder andere Zipperlein macht sich eben breit (nur so für diejenigen, die ab und an mal fragen, dass es sich immer „ganz rund“ anhört).

Start war um 7 Uhr und heute morgen haben wir uns eher last minute im Startblock eingereiht, womit wir eher ziemlich hinten standen. Kurzfristig erhielten wir die Info, dass es keinen verzögerten Blockstart geben wird, sondern alle auf einmal auf die Gass gelassen werden. Nun… das hatte zur Folge, dass nach nur einem knappen Kilometer durch Sölden sich der erste Stau beim Einstieg auf den Singletrail bildete. Ein richtiger Stau – für km 2 brauchten wir sage und schreibe 27 Minuten! Nie hätten wir uns einen Schotterweg zum neu sortieren mehr gewünscht. Irgendwie sind wir so eher in der Stolpergruppe gelandet, selbst den ersten flowigen Downhill sind wir mehr gewandert als gelaufen. Erst ab km 8 konnten wir uns sukzessive ans Überholen machen. Ein wenig gebremst wurde das Manöver durch unnötig plötzlich auftretendes Nasenbluten kurz vor VP1 beim km 10. Dort gab es zum einen Wasser, um den roten Schmodder abzuwaschen, gleichzeitig hat Jörg die Serviette des belegten Weckles (ja…. das gehört inzwischen zur persönlichen Pflichtausrüstung…) geopfert, die wurde kurzerhand umgewidmet als Dichtungsstopfen. Am Timmelsjoch ausgetauscht durch ein Taschentuch und das Leck war gestopft. Es folgte einer der schönsten Downhills, den wir je gelaufen sind. Vom Timmelsjoch für 10 km einfach nur den E5 runter. Die Meter flogen so dahin und wir konnten Platz um Platz gut machen. So waren wir auch endlich im Rennen angekommen. Ab km 20 mussten wir im Nordic Walking Style den zweiten Anstieg des Tages bezwingen, bevor es erneut für 8 km einfach nur runter ging. Das hat uns extrem gut getaugt, und trotz miserablen Starts, sind wir auf Rang 8 vorgelaufen. Was für eine schöne Überraschung!

Für die Etappe nach Sarnthein ist Gewitter und Regen angesagt, so gar nicht unseres als Schönwetterläufer, aber warten wir ab, was die Tour so bringt.

Danke für weiterhin Daumen drücken daheim!

Susanne

(bei der Bildauswahl ist rein zufällig ein Essensbild eines nicht näher genannten Teammitglieds enthalten)

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