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Pitz Alpine Glacier Trail

#roadtotar2018 – Der Pitz Alpine Glacier Trail – Der höchste Marathon der Alpen

Es war im Oktober 2017 als Susanne mir die Ideen für den Trail Kalender 2018 zukommen ließ.

Ein fixer punkt war für mich wie schon in 2016 und 2017 der PAGT 2018, da diese Veranstaltung einem Familientreffen für Trailrunner gleichkommt. Extrem anspruchsvolle Trails, gepaart mit Distanzen für Einsteiger bis zum Ultra, in Zahlen ausgedrückt von 17 km mit 850 hm bis 106 km mit 6700 hm, sowie eine Gastfreundschaft von den Beherbergungsbetrieben über den Veranstalter bis zu den jährlich wiederkehrenden Trailrunnern.

Nachdem ich in den 2 Jahren davor den P26 absolviert hatte, sollte es dieses Jahr der P42 Glacier sein, ein Lauf mit 44 km und rund 3000 hm. Nach den Marathons in Lichtenstein und Rosengarten sowie dem Ultra beim UTLW sollte das mein Saisonhöhepunkt sein, incl. Gletscherquerung.

Beim Briefing am Freitagabend hat Gerry nochmals auf die schwierigen up- und downhills sowie die heiklen Stellen bei der Gletscherquerung hingewiesen sowie die nicht zu verachtende Höhe von teilweise über 3000 mtr – ja die Luft wird echt dünn da oben für einen Älbler.

Danach ging es zeitig ins Bett, da bereits um 5:00 der Start angesetzt war.

Bei lauen Temperaturen ging es direkt in Mandarfen los Richtung Gletscherbahn. An der Talstation vorbei begann der Aufstieg zur Mittagskoglscharte auf 3070 mtr. Mein Ziel das ganze nicht zu schnell anzugehen ist gut aufgegangen und so passierte ich nach 1:58 und 1300 hm die Scharte.

Hinunter zum Gletscher und da war auch schon die erste VP erreicht. Der Blick auf die Umliegenden und unter der Hitze leidenden Eisrießen war beeindruckend, zumal gerade erst die Sonne aufging.

Spikes über die Schuhe ziehen und schon ging es im Laufschritt über die Gletscherzunge Richtung Braunschweiger Hütte. Von dieser geht es einen technisch anspruchsvollen Downhill nach unten welcher jedem technisch versierten Läufer das Herz aufgehen lässt. Nach 3:42 in Mandarfen zur VP 2 eingelaufen, welche ich ohne große Hektik passierte.

Als nächstes Stand der Aufstieg durch das auch bei Einheimischen berüchtigte Hirschtal zum Riffelsee an. Oben angekommen VP 3 an der Sunna Alm und direkt weiter am See vorbei – Offenbacher Höhenweg – Plodersee zum Fuldaer Höhenweg. Bei herrlichem Panorama und Blick auf die umliegenden Gletscher hat es mir hier kurz vor einer Steigung mit Seilversicherung und Kletteranteil den Stecker gezogen – Akku leer sozusagen! Nach 6 Stunden laufen – das konnte es nicht sein.

Irgendwie zum Taschachhaus kommen und sei es auch mit Speedwandern. Dort angekommen, 10 Minuten Pause verordnet, 2 Cola trinken und weiter ging es – und es ging wieder.

Die 9 km Downhill haben mich wieder versöhnt mit dem Lauf. Es ging mit jedem Kilometer besser und so konnte ich doch noch zufrieden und glücklich in Ziel in Mandarfen einlaufen.

Für mich definitiv der härteste Lauf dieses Jahr bisher, sicherlich auch der Höhe und Hitze geschuldet.

Um meine Beine noch auszulaufen J hatte ich die Ehre noch mit Tina Reutter von 0:30 am Sonntag früh die letzten 9 km bis ins Ziel des P85 begleiten zu dürfen. Um kurz nach 2 Uhr hat Sie nach 90 km und 5450 hm als Gesamt 3. den  Zielbogen passiert – Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung !

Dies war der letzte Wettkampf für mich vor dem Start des TAR in 26 Tagen. Susanne startet noch bei der Nordschwarzwald Trophy am Wochenende und dann heißt es noch 3 Wochen die Umfänge Reduzieren.

[Jörg]

 

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