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Unsere Leistung ist nicht so löchrig wie ein Schweizer Käse…

Team Leki hat sich in Samnaun sehr wohl gefühlt, Sonne und eine Ferienwohnung mit Terasse, dazu den Luxus einer Pasta Party zur Mittagszeit, das hat uns die Möglichkeit geboten das wir abends noch ne Pizza essen gehen konnten. Lecker war’s… Thema Pasta Party: Hier haben sich die Samnauner nicht lumpen lassen, es gab Suppe, Salat, Geschnetzeltes mit Reis, Pasta oder Käsespätzle und den Nachtisch ließen wir auch nicht stehen. Dafür eindeutig ein Daumen hoch !!

Frisch gestärkt gingen wir heute um 8 Uhr an den Start in Samnaun. Nach unserem Podesplatz gestern haben uns nochmals einige gratuliert im Startbereich und so kamen wir etwas spät in unseren Startblock, was uns kurz ärgerte. Aber wirklich nur kurz, denn wir mogelten uns dann doch noch etwas nach vorne. Vom Winter kannte ich die Talabfahrt, welche von Ischgl ins Zollfreie Gebiet führt. Diese durften wir zum Auftakt hoch und da diese etwas breiter ist, konnten wir unser Tempo anschlagen und den einen oder anderen Überholvorgang starten.

Nachdem Susanne an der 1. VP am Zeblasjoch auf 2539 mtr. wie gehabt süßen Shot in Salz getunkt gegessen hat machten wir uns auf zum höchsten Punkt des Tages, die Fuorcia Val Gronda auf 2752 mtr. Die Aussicht hat sich hier in Grenzen gehalten, es war neblig und etwas kalt. Nach unserem Downhill über den Fimbernpass hinab nach Griosch kam uns die Wärme vom Tal entgegen genau so wie die 2. Verpflegungsstelle.

Für mich gab es auch mal was neues, Kartoffelsuppe mit Cola – auch gut!! Irgendwie war es für uns noch nicht ganz real das wir durch die Schweiz wackeln aber schön war es, hohe Berge, grüne Wiesen und viele Kühe. Durch ein wunderschönes Tal ging es Richtung letzter Anstieg, vor welchem wir schon etwas schiss hatten, er sollte sehr steil sein – hieß es im Vorfeld. In Zahlen hieß das nochmals etwa 1000 hm welche wir uns hochquälten. Auf 2730 befindet sich das Fuorcia Campatsch – und die Prophezeihungen traten ein. Es war sehr steil und extrem mühsam nach oben zu kommen. Aber Susanne hat hier ein geniales Tempo angeschlagen und wir konnten hier einige Männer Teams einsammeln. Oben erwartete uns Streckenchef Martin mit seiner Schelle, es ist immer wieder motivierend, ihn an diesen exponierten Stellen zu sehen. Was jetzt folgte war ein ellenlanger Downhill über das Skigebiet Motta Naluns hinab nach Scoul im Unterengadin. Etwa 1550 hm verteilt auf 12 km verlangten den Beinen einiges ab. Schotterwege, Skipisten, Wiesenwege und ein herrlicher Waldweg führte uns ins Tal, wo wir noch durch den halben Ort und über eine schöne Brücke über den Inn ins Ziel geführt wurden. Voller Freude über die Ankündigung des 3. Platzes für das Team Leki flogen wir über die Ziellinie. 40,6 km und 2265 hm waren somit abgehakt.

Die Siegerehrung und die Pastaparty fanden in der Bergstation statt, wo wir mit Salat, Pasta und Nachtisch verwöhnt wurden.

Morgen geht es über die grandiose Uinaschlucht nach Prad am Stilfser Joch. Die Physios haben alles gegeben unsere Fahrgestelle wieder zu richten, damit wir die nächste Etappe gut überstehen.

4 Kommentare zu „Unsere Leistung ist nicht so löchrig wie ein Schweizer Käse… Hinterlasse einen Kommentar

    • Danke Jochen! Also.. wenn ich mich an deine 1.000 km nonstop MTB Tour erinnere mit den live Updates morgens und abends, dann finde ich, dass wir uns ganz schön viel erholen zwischendurch…😉
      Aber sagen wir so: frischer wird man nicht wirklich von Tag zu Tag.

      Gefällt 1 Person

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